U18 Wahlen

U18 Wahl

Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Botschaft von der Wahl für die, die in unserem Staat eigentlich gar nicht wählen dürfen. Das ist wie mit 13 Moped fahren, mit 15 das Auto der Eltern aus der Garage oder aus der Parklücke rangieren, oder, oder, oder… der Reiz liegt nun mal im Verbotenen, was eigentlich gar nicht verboten ist, wenn man die nötige Reife dazu hat.

Reife lässt sich vermitteln – Kinder und Jugendliche haben aber auch das Recht in der Politik mitzubestimmen und sich aktiv in politische Prozesse einzubringen, und dafür gibt’s die U18-Wahl. Kinder und Jugendliche lernen das demokratische Instrument kennen. Sie setzen sich mit den Inhalten, Prozessen und Politiker*innen auseinander und steigen tiefer in die Materie von Mitbestimmung und Mitgestaltung ein.

Die U18-Wahl ist das Pendant zu einer „echten“ Wahl. Neun Tage vor der „echten“ Wahl dürfen bundesweit alle Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren ihre Stimme abgeben und zwar unter nur leicht veränderten Bedingungen. Die U18-Wahl steht für die Ernsthaftigkeit im Umgang mit den Wahlen und der spielerischen Heranführung an politische Inhalte, Parteien und das Wahlverfahren.