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Kinderrechtprojekte in Lichtenberg

Seit einigen Jahren versteht es sich von selbst, dass sowohl Mitarbeiter_innen des Bezirksamtes, als auch Kommunalpolitiker_innen, Mitglieder im Bündnis für das
„Recht auf Spiel“
sind.
Somit fand die Gesetzestextänderung, „dass Geräusche die Kinder beim Spielen verursachen“, nicht zur Anzeige gebracht werden können, auf sehr große Zustimmung.

In Lichtenberg finden am 28.Mai eines Jahres, am Weltspieltag, Veranstaltungen statt, die dazu beitragen, den Kindern Freude, Unterhaltung und Mitmachmöglichkeiten zu bieten und geben gleichzeitig das Signal, dass Kinderrechte bekannt gemacht und umgesetzt werden.

In 2012 entstand über den Lokalen Aktionsplan Hohenschönhausen, durch den Träger SPIK e.V. eine Kinderrechtfotoausstellung, der viele Aktionen in Grundschulen voraus gegangen waren.
Ein weiteres Ergebnis war das Kinderrechtsquiz.

Im dritten Jahr der Umsetzung des Lokalen Aktionsplanes in Hohenschönhausen, wurden Arbeitsgruppen zu Schwerpunktthemen gebildet. So befasst sich die AG 3 mit dem Thema der Kinderrechte, unter dem Titel „Fight for your right“.

Mit einer Auftaktveranstaltung wurde auf diese Projekt hingewiesen.
Es haben sich drei Workshopgruppen gebildet, die sich über Graffiti, über RAP und über das Breakdancetanzen, mit dem Thema der Kinderrechte auseinandersetzen.
Die Ergebnisse werden bei Festen, z.B. Fest der Bunten Platte am 1.Mai, und auf dem Kirchplatz, präsentiert. Zeitgleich sind es Vernetzungsmöglichkeiten.
Einen Höhepunkt wird die Kinderkonferenz im August darstellen, wo die Kinder nach einem halben Jahr, ihre erlernten Fähigkeiten präsentieren können.
Die Graffitigruppe wird sowohl eine Wanderausstellung erarbeiten, als auch im öffentlichen Raum, die Kinderrechte visualisieren.

„Fight 4 your Right“

1. Kinderkonferenz zum Thema Kinderrechte in Lichtenberg

Ca. 100 Kinder aus Grundschulen und Jugendfreizeiteinrichtungen um den Warnitzer Bogen waren am 20. August 2013 zu Gast im attraktiven Veranstaltungshaus der Wohnungsbaugenossenschaft Humboldt- Universität eG.

Seit April 2013 war auf Initiative von Kindern und Jugendlichen aus dem Welsekiez und der Feldmarkschule in drei Workshops zum Thema Kinderrechte in kindergerechter Art und Weise gearbeitet worden, also Rappen mit Yansn in der Feldmarkschule, Breakdancen mit Daniel in Leo’s Hütte und Graffitis sprayen mit Basti in der Jugendkunstschule.

Am Dienstag konnten nun die Ergebnisse der Workshops im Rahmen einer Kinderkonferenz vorgestellt werden.
Des Weiteren wurden 10 Kinderrechte thematisiert und es wurde von den Kindern votiert, welches für sie die wichtigsten Kinderrechte sind. Zu diesen Top 3 der meist wurde in Gruppen weiter gearbeitet. Auf den 1. Platz hatten die Kinder den „Schutz vor Gewalt und Ausbeutung“ gewählt, am zweitwichtigsten waren ihnen „Privatsphäre und Achtung der persönlichen Würde“ und das „Recht auf Gleichbehandlung“ bekam den 3. Platz.

Die Bezirksstadträtin für Jugend und Gesundheit Frau Dr. Obermeyer
(parteilos für Die Linke) , die die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnete,
war beeindruckt: „ Ich finde es toll, in welcher kindgerechten Art Kinderrechte auf dieser Konferenz und in den Workshops behandelt werden und dass dies bei den Kindern so großen Anklang findet. Es ist wichtig, dass Erwachsene dies zur Kenntnis nehmen und unterstützen. .“

Finanziert wird das Projekt durch den Lokalen Aktionsplan Hohenschönhausen, vom Bundesprogramm „Toleranz fördern, Kompetent stärken“.
Ein großer Dank gilt den Kollegen_innen vom SPIK e.V., der Jugendkunstschule,
Leo’s Hütte, dem Humboldt Haus, den Workshopleiter_innen und dem Jugendamt.