Kinder- und Jugendbeteiligung

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Jugend

Auch Jugendliche haben ein Recht auf Mitbestimmung!
Im Jugendalter nehmen immer mehr Themen Platz im Leben der jungen Menschen ein.
Der Schulwechsel, die Pubertät, Jugendclubbesuche und Vieles mehr, sind Themen die bewegen.

In allen Bereichen und Institutionen, die von jungen Menschen besucht werden,
sollten Beteiligungsmöglichkeiten vorgesehen sein.
Der Möglichkeiten vieler…..

Voraussetzung ist, dass Erwachsene dafür Sorge tragen, die Jugendlichen über Ihre Mitbestimmungsmöglichkeiten zu informieren.
Am Anfang von Beteiligung steht die Information!

Dieser erste wichtige Schritt in einem Beteiligungsprozess, ist auf keinen Fall zu unterschätzen, denn eine „gute Information“ versteht sich als eine Einladung an Kinder und Jugendliche, die zum Mitmachen anregen soll.

In Lichtenberg gab es einige Versuche ein Kinder –und Jugendparlament (KJP) zu organisieren.
Da sich die Lebenswelten von Jugendlichen meist stark verändern (Studium, Lehre, Familiengründung usw.) hielten solche Strukturen nicht so lange. Zudem sind Parlamentstrukturen sehr Erwachsenenlastig und nicht jeder Jugendliche wünscht sich diese Strukturen, um sich zu beteiligen.
Allerdings gibt es auch Beispiele in Berlin, wo KJP’s über lange Zeiträume arbeiten.

Von 2006 bis 2008 gab es in Lichtenberg den Fonds „Jugend übernimmt Verantwortung“. Hier konnte sich um eine Projektförderung beworben werden. Über die Vergabe entschied eine Jugendjury, die einjährig arbeitete.

Seit 2008 wird über verschiedene Ebenen und Methoden Jugendbeteiligung angeboten.
So haben sich in 2008 Jugendaktive gegründet und sich in dieser Form in viele Gremien eingebracht.

Über Jugendjuryveranstaltungen konnten sich Kinder –und Jugendgruppen, um eine Projektförderung bewerben und am aktiven Aushandlungsprozess teilnehmen.

An der großen Lichtenberger Beteiligungsform „Bürgerhaushalt“ haben sich Jugendliche in unterschiedlichen Formen beteiligt.
Hier wurde mit den jungen Menschen zusammen herausgefunden, dass eine externe Methode, die der „Zukunftswerkstatt“, zur Erarbeitung von Vorschlägen für den Bürgerhaushalt, sich als jugendgerechte Methode erwiesen hat.

Formen der Beteiligung:

1.Situationsabhängige, zeitlich begrenzte Formen
- Fragebögen, Hausregeln

2. Institutionalisierte Beteiligungsformen
- Gruppen oder Clubsprecher_innen
- Klassenräte/ Interessenvertreter_innen
- Vollversammlungen

3. Repräsentative Beteiligungsformen
- gewählte oder delegierte Vertreter_innen
(Kinder –und Jugendparlament)

4. Offene Beteiligungsformen
- Jugendforen und Jugendkonferenzen

5. Projektorientierte Beteiligungsformen
- Spielplatzbeteiligung

6. Vertretung von Kindern und Jugendlichen in Erwachsenengremien
- Planungsgruppe mit Stimmrecht